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April, April: "Pforzheimer Tiefpunkt" war ein Aprilscherz

Pforzheim (pm/dk) - Die Aufregung war groß, die Diskussionen hitzig – doch jetzt steht fest: Das neue Autobahnschild mit dem vermeintlichen Titel „Pforzheimer Tiefpunkt“ war ein gut inszenierter Aprilscherz. 

Schild muss abgebaut werden

Viele Autofahrer haben nicht schlecht gestaunt - schließlich stand es eine Zeit lang tatsächlich am "Pforzheimer Tiefpunkt" an der A8-Baustelle bei Niefern. Aber am Ende war alles nur ein Scherz - das Schild muss weichen. Es bleibt also bei einem braunen Autobahnschild, dass auf Pforzheim als Gold- und Schmuckstadt aufmerksam macht.

Aprilscherz des WSPs

Inszeniert wurde der Scherz vom Pforzheimer Wirtschaft- und Stadtmarketing (WSP). Dessen Direktor Oliver Reitz sagte in der Ursprungsmeldung noch: „Ich hatte zunächst die Sinnhaftigkeit hinterfragt, aber als Diplom-Geograph war ich dann auch sehr angetan von der Titelzeile 'Pforzheimer Tiefpunkt', der indirekt auch Bezug nimmt zum beschaulichen Flusslauf der Enz.“

Auch der FDP-Landtagsabgeordnete Erik Schweickert hatte zur Aktion Stellung bezogen und erklärt: „Endlich bekommt auch meine Heimatgemeinde ihre eigene Hinweistafel.“ In Bezug auf die Autobahnsituation rund um Pforzheim sprach er von „Deutschlands längster Strecke für garantierte Schrittgeschwindigkeit“.

Mit dem Aprilscherz wollte das WSP offenbar auf augenzwinkernde Weise auf die Situation an der A8 und die bekannten Herausforderungen aufmerksam machen – und für Gesprächsstoff sorgen.

Was haltet ihr von der Aktion?

Wie steht ihr zur Aktion? Findet ihr gut, dass sich das Schild als Scherz entpuppt hat oder hättet ihr es gerne noch länger an der A8-Baustelle stehen sehen? Sagt uns gerne mal eure Meinung!

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