Warum sind Männer eigentlich solche Technikfans?

„Männer brauchen Männerspielzeug“ verkündet die Zeitschrift Men’s Health. Sie beantwortet auch gleich die Frage, was darunter zu verstehen ist – Technik-Gadgets und Tools nämlich. Dabei folgt das Magazin einer weit verbreiteten Vorstellung, nämlich, dass Männer ein besonderes Verhältnis zu Technik haben. Aber stimmt das überhaupt oder ist es nur ein angestaubtes Geschlechterklischee? Dieser Text geht der Frage auf den Grund.

Sind Männer wirklich Technikfans? Die Beweise

Wer sich damit beschäftigt, ob Männer tatsächlich so begeistert von Technik sind, findet zunächst schnell Antworten, die diese Behauptung stützen. Gerade die folgenden Bereiche scheinen stichhaltige Beweise mitzubringen:

Gadgets, Uhren und Co.: Die Edelspielzeuge der Männer

Technik muss nicht groß sein, um Männer anzuziehen. Ein Beleg dafür ist die Faszination vieler männlicher Zeitgenossen für sogenannte Gadgets. Der Duden definiert Gadget als „kleiner, raffinierter technischer Gegenstand (der auch für Spielereien geeignet ist)“. Das klingt doch nach Mann, oder?

Tatsächlich interessieren sich beide Geschlechter für Gadgets, wenn man darunter Notebooks, Smartphones oder digitale Kameras versteht. Schon bei Computer- und Videospielern sieht eine Statistik Männer ein Stück weit vorne.

Noch deutlicher wird der Unterschied wohl, wenn es um Gadgets geht, die nicht direkt „nützlich“ sind, also beispielsweise:

  • Mini-Bluetooth-Lautsprecher in Form berühmter Filmfiguren
  • USB-Schlüsselanhänger
  • Fernbedienungen in Fußballform
  • Mini-Staubsauger
  • Ferngesteuerte Helikopter

Nicht ganz von der Hand weisen lässt sich, dass die meisten Technik-Gadgets bewusst für Männer konzipiert werden. Das dürfte als Verstärker dienen.

Auch bei einem Produkt, das auf eine deutlich längere Geschichte verweisen kann, sind Männer (noch) Zielgruppe Nr. Eins: Uhren. Trotz Smartphone und Co. ist eine hochwertige Armbanduhr für viele Männer wichtiges Statussymbol und Zeichen guten Geschmacks. Allein die Formen und Modellvielfalt ist sehr groß. Ob nun Analoguhren oder Digitaluhren, besonders edle Chronographen oder bekannte Fliegeruhren – die Anbieter haben für jeden Geschmack passende Möglichkeiten parat.


Foto: Adobe Stock © NorGal

Allerdings nehmen Uhrenhersteller zunehmend auch weibliche Käufer ins Visier. Damit wandelt sich die Optik von Uhren. Es könnte also sein, dass sich das Geschlechterverhältnis bei Uhrenträgern bald verändert.

Männer beim Autokauf: Es sollte etwas Besonderes sein

Männer stehen auf schnelle Schlitten und protzige Autos, Frauen bevorzugen es klein und niedlich bzw. verzichten gleich und steigen aufs Rad.

Nur ein Klischee? Nicht unbedingt. Zumindest nicht, wenn man einer 2017 durchgeführten Studie des TÜV Nord Glauben schenkt. Diese kam zu folgenden Ergebnissen:

  • In der Mercedes S-Klasse waren zu diese Zeitpunkt 88 Prozent der Fahrzeughalter Männer. Ganz ähnlich sah es beim mächtigen Jeep Grand Cherokee aus.
  • Weibliche Fahrzeughalter dominierten dagegen beim Opel Adam, Ford Ka und Chevrolet Matiz.

Zwar weisen die Verfasser der Studie daraufhin, dass dieses Ergebnis auch an Faktoren wie eingeschriebenen Rollenverständnissen und unterschiedlichen Gehältern liegen könnte. Doch unabhängig davon ist es ein Indiz für unterschiedliche Geschmäcker.

Außerdem wissen viele Menschen aus Erfahrung: Männer legen andere Schwerpunkte beim Autokauf:

  • Männer mögen es nicht nur schneller. Sie begeistern sich auch mehr für Autos, in denen viel Technik verbaut ist. Oft rüsten sie diese voller Begeisterung im Nachhinein noch auf. Das kann zu stundenlagen Basteleien führen, die für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar sind.
  • Frauen legen dagegen mehr Wert auf Eigenschaften wie Sicherheit oder Alltagstauglichkeit.
  • Männer wollen häufig selbst dann ein Auto kaufen, wenn das gar nicht notwendig ist, bzw. wenn ihr Haushalt schon eines besitzt. Ein neuer Wagen nur für Spritztouren am Wochenende, das wäre demnach ein typisch männlicher Wunsch. Nicht immer stößt er auf Gegenliebe.

Übrigens: Dass Männer so große Autofans sind, heißt nicht, dass sie anspruchsvoller wären. Oft lässt sich ein Mann mit viel Technik zufriedenstellen und merkt erst im Nachhinein, dass im Kofferraum nichts Platz hat. Spätestens dann hat Frau ein Recht auf Schadenfreude.

Technikpalast Wohnung: Die kleinen Spielereien des Alltags

Nicht nur unterwegs, auch im eigenen Zuhause legen Männer häufig besonderen Wert auf Technik. Während Frauen sich stundenlang Gedanken um Vorhänge, Teppiche oder das neue Sofa machen können, legen ihre Partner den Fokus oft auf andere Dinge, zum Beispiel:

  • Smart-TVs mit überdimensionalen Bildschirmen und Anschluss an die Spielkonsole
  • Bluetooth-Anlagen, die sich über das Handy in mehreren Räumen bedienen lassen
  • Bügelroboter, die Hemden auf Knopfdruck glätten
  • Saugroboter, die ganz von allein den Boden von Staub befreien – oder es zumindest probieren

    Foto: Adobe Stock, © Angelov

Interessanterweise zeigt eine Marktforschungsstudie von YouGov im Auftrag von COQON, die das Magazin Fachplaner zitiert, dass mehr Männer als Frauen Smart-Home-Technologie skeptisch gegenüberstehen. Das zentrale Argument klingt allerdings typisch männlich: zu teuer.

Anders sieht es bei Einzelheiten aus. Hier scheinen sich wieder so manche Geschlechterklischees zu bewahrheiten:

  • 27 Prozent der Männer wollen Unterhaltungselektronik intelligent vernetzen, aber nur 15 Prozent der Frauen.
  • Außerdem wollen 47 Prozent der Männer in intelligente Heizungen investieren, aber nur 39 Prozent der Frauen.

Insgesamt erfüllt die Wirklichkeit in vielen Fällen typische Erwartungen: So präsentieren sich Männerwohnungen oft puristisch bis geschmacklos im Design, aber mit viel und teurer Technik. Der Besitzer der Wohnung spricht in solchen Fällen gerne von „Minimalismus“, Besucher eher von „öde“ und „geschmacklos“.

Das, was Männer für ihre High-Tech-Anlage ausgeben, investieren Frauen lieber in schöne Einrichtungsgegenstände. Dabei müssen auch männliche Besucher schnell zugeben, dass dies durchaus seine Vorteile hat und für mehr Gemütlichkeit sorgen kann.

Rund um den Globus dasselbe Bild

Natürlich lässt sich nicht jede Erkenntnis über Verhältnisse hierzulande auf andere Länder übertragen. Doch ein grober Blick über Ländergrenzen hinweg zeigt weltweite Ähnlichkeiten bzw. Gemeinsamkeiten auf:

  • Männer sind (noch) häufiger in technischen Berufen anzutreffen. Sie reparieren Autos, programmieren Software und entwerfen Handys. Vor allem in leitenden Positionen sind die Unterschiede nach wie vor sehr deutlich. 
  • Die Faszination für schnelle Autos, Computerspiele und High-End-Soundanlagen eint Männer überall auf der Welt.
  • Wer sich über technische Neuerungen unterhalten will, findet häufiger einen männlichen interessierten Gesprächspartner als einen weiblichen.
  • Beim Kauf von beispielsweise Autos achten Männer stärker auf Technologie und dafür weniger auf Sicherheitsaspekte oder Alltagstauglichkeit.

Nicht vergessen werden darf dabei, dass Frauen in einigen Ländern deutlich weiter von einer Gleichberechtigung entfernt sind als in Deutschland. Damit sind sie aufgrund rechtlicher oder sozialer Einschränkungen häufig nicht in der Lage, ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu absolvieren, selbstständig ein Auto zu kaufen oder sich um die Technik im Haushalt zu kümmern.

Das heißt: Auch, wenn sie wollten, könnten oder dürften sich Frauen oft gar nicht mit Technik beschäftigen.

Große und kleine Klischees

Auf den ersten Blick scheinen sich also viele Klischees zu bewahrheiten, angefangen bei „Technik interessieren sich nicht für Technik“ bis hin zu „In Männerwohnungen stehen große Fernseher und hängen furchtbare Bilder“.

Damit stellt sich die Frage nach der Ursache. Woran liegt dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern und wie hoch ist die Chance, dass sich die Verhältnisse in Zukunft umdrehen?

Die große Frage: Woran liegt es?

Warum Männer so eine Vorliebe für Technik haben, ist keine neue Frage. Deshalb gibt es schon ein paar Erklärungsversuche. Einige der prominentesten sind im Folgenden angeführt.

Eine Sache der Erziehung?

Häufig verweisen Menschen auf verschiedene Erziehungsweisen in Zusammenhang mit Geschlechterunterschieden. Das gilt auch für das Thema der ungleichen Faszination für Technik. Die Argumentation sieht meist so aus:


Foto: Adobe Stock, © pixarno
  • Eltern, Lehrer und andere Personen im Umfeld von Kindern gehen automatisch davon aus, dass sich Jungen mehr für Technik interessieren.
  • Das hat zur Folge, dass Jungen zum Geburtstag einen Baukasten oder ein ferngesteuertes Auto bekommen und Mädchen eine Puppe oder eine Spielküche.
  • Auch wenn es um Kurse in der Schule oder Studienfächer geht, ermuntern Eltern männlichen Nachwuchs eher dazu, sich an technischen Themen zu versuchen.
  • Damit verbunden sind Erwartungshaltungen. Von Jungen werden gute Noten in Mathematik und Physik erwartet, von Mädchen gute Noten in Englisch oder Sozialkunde. Löst die Realität diese Erwartungen nicht ein, herrscht auch heute oft noch Verwirrung.

All das hat, so die These, zur Folge, dass Männer von Kindesbeinen an „auf Technik getrimmt“ werden. Viele technikspezifische Ausbildungen und Studiengänge weisen einen deutlich höheren Männeranteil auf. Frauen dagegen haben es schwer, in das Thema hineinzuwachsen. Selbst wenn sie sich für Mathematik und Informatik interessieren, bekommen sie das Gefühl, in fremdem Terrain zu wildern. Dies alles verstärkt sich gegenseitig und führt dazu, dass Frauen in technischen Studiengängen Außenseiter sind, was wiederum andere davon abhält, ihnen nachzufolgen…

Klingt logisch? Tatsächlich lassen sich diese Argumente kaum von der Hand weisen. Sie treffen übrigens auch auf aufgeschlossene Eltern zu. Schließlich ist Erziehung maßgeblich geprägt von unterbewussten Entscheidungen. Spezielle Infotage sollen hier für eine bessere Sensibilisierung sorgen.

Eine Sache der Genetik?

Männer ticken anders, weil sie andere Gene haben. Diese Ansicht klingt nach einem Pauschalurteil hält sich aber hartnäckig. Maßgeblich sind folgende Vorstellungen:

  • Verschiedene Unterschiede zwischen Mann und Frau liegen in den Genen.
  • Sie sind bestimmt von der allgemeinen Menschheitsgeschichte und unterschiedlichen Aufgaben von Mann und Frau in lange vergangenen Zeiten.
  • Der Mann ist „der Jäger“, der das Fleisch auf den Tisch bringt und seine Familie gegen Angriffe verteidigt. Die Frau kümmert sich um den Nachwuchs und pflückt von Zeit zu Zeit ein paar Beeren.
  • Auch heute noch gelten Männer deshalb als aggressiver und dominanter, Frauen als einfühlsamer und sozialer.
  • Vorlieben für Mathematik und Technik lassen sich ebenfalls aus dem unterschiedlichen Erbgut ableiten, nicht zu vergessen die „Tatsache“, dass Frauen nicht einparken können.

Moderne Wissenschaftler sind zurückhaltend, was diese Geschichte betrifft. Jüngere Studien haben eher Folgendes ergeben:

  • Am menschlichen Erbgut hat sich seit etwa 100.000 Jahren nichts verändert, am menschlichen Verhalten aber durchaus.
  • Das Gehirn bildet sich so aus, wie es genutzt wird.
  • Allerdings sprechen viele Forscher dem bei Männern maßgeblichen Testosteron einen entscheidenden Einfluss zu.
  • An diesem liegt es ihrer Meinung (auch), dass sich Jungen von Beginn an für andere Dinge interessieren als ihre Schwestern und Cousinen.

    Foto: Adobe Stock, © nadezhda1906

Klingt kompliziert? Ist es, und umstritten noch dazu. Während manche Wissenschaftlicher davon ausgehen, dass Männer von Geburt an auf andere Interessen „gepolt“ sind als Frauen, halten andere vorgegebene Unterschiede im Gehirn für allenfalls minimal.

Einig sind sich die meisten darin: Die Gene spielen keine allzu große Rolle. Damit lässt sich die Technikverliebtheit von Männern nicht auf die Genetik zurückführen.

Eine Sache der Liebe zur Verspieltheit?

„Männer sind Kinder“. Kaum eine Frau, die das nicht bestätigen kann. Ob infantile Scherze am Küchentisch, stundenlanges Zocken an der Playstation (die eigentlich dem Sohn gehört) oder Trinkspiele mit den Kumpels, Männer spielen gerne. Wenn sie Feuer gefangen haben, hören sie nicht so schnell auf. Dabei ist es ihnen erstaunlich egal, was die Umgebung von ihnen denkt.

Mit Technik lässt sich wunderbar spielen, angefangen bei Spielkonsolen bis hin zur Fernbedienung für die Rollläden. Technik-Gadgets richten sich gezielt an dieser Verspieltheit aus. Oder kommen auch Frauen auf die Idee, sich einen Roboter zu kaufen, der das Notebook von Staub befreit?

Ist das ein heimlicher Grund für die Technikbegeisterung vieler Männer? Ganz unwahrscheinlich ist es nicht. Dem wird jede Frau zustimmen, die ihren Mann dabei beobachtet hat, wie er seinen neuen Saugroboter ausprobiert oder sich stundenlang mit frisch heruntergeladenen Photo-Apps für das Smartphone vergnügt.

Bleibt die Frage, woher dieser Spieltrieb kommt. Damit wären wir wieder bei Themen wie genetische Vererbung und Erziehung. Und der Einsicht, dass sich diese Frage aktuell wohl nicht beantworten lässt.

Welche Rolle spielen männliche Unzulänglichkeiten?

Auch wenn es Männer nicht so gerne hören: Es gibt Dinge, die können Frauen einfach besser. Auch diese werden beim Thema „Männer und Technik“ gerne angeführt.

Stichwort Multitasking

Männer halten ihren Partnerinnen gern vor, sie könnten nicht einparken und hätten kein Händchen für Technik. Frauen revanchieren sich mit der Behauptung, Männer seien unfähig zu Multitasking.

Darunter versteht man grob Folgendes:

Multitasking ist die Fähigkeit, mehrere Aufgaben zeitgleich auszuführen.

Typische Beispiel für Multitasking sind:

  • Telefonieren und gleichzeitig kochen
  • Chatten und E-Mails lesen
  • Etwas schreiben und sich (sinnvoll) unterhalten

Glaubt man Frauen, scheitern Männer besonders häufig an solchen Herausforderungen. Auch eine große Zahl Männer glaubt der These, dass Frauen besser Multitasking können. Kann ja auch eine gute Ausrede sein.

Was das mit Technik zu tun hat? Technik kann dabei helfen, Multitasking zu vereinfachen und Vorgänge zu automatisieren, bis hin zum Einschalten der Heizung, dem Hochfahren des Garagentors oder der Routenführung beim Autofahren.

Allerdings zeigen jüngste wissenschaftliche Experimente der RWTH Aachen:

  • Unterschiede zwischen Geschlechtern bei gleichzeitigem Erledigen von Aufgaben ließen sich im Test nicht feststellen.
  • Männer und Frauen schnitten abwechselnd schlechter ab.

Natürlich lässt sich nicht ausschließen, dass Frauen in bestimmten Multitasking-Versionen besser sind. Forscher sehen das allerdings eher als unwahrscheinlich. Dass es etwas mit der Technik-Faszination von Männern zu tun hat, lässt sich auch kaum belegen.

Stichwort Chromosomen

Wenn man von Unterschieden zwischen Männern und Frauen spricht, darf ein Thema nicht fehlen: Männer kommen anstelle von zwei X-Chromosomen mit einem Y- und einem X-Chromosom auf die Welt.


Foto: Adobe Stock, © weyo

Könnte das etwas damit zu tun haben, dass Männer Technik besonders gern mögen?

Die Wissenschaft meint:

  • Sowohl die Gehirnstrukturen als auch die Vernetzung von Körperzellen basieren auf Genen, die auf den Chromosomen liegen, welche beide Geschlechter haben.
  • Allerdings sorgt das Y-Chromosom für die Produktion des erwähnten Testosterons.
  • Inwieweit sich das auf generelle Geschlechterunterschiede auswirkt, ist umstritten.

Festhalten lässt sich: Ob das Y-Chromosom wirklich dazu führt, dass Männer anders ticken als Frauen, lässt sich nicht beantworten. Wenn, dann liegt das an seiner zentralen Rolle für die Testosteronproduktion.

Stichwort Kreativität

Viele Menschen sprechen Frauen eine höhere Kreativität zu. So entsteht folgendes Bild: Männer sind weniger kreativer und fühlen sich von Technik angezogen, die ihnen hilft, Kreativität zu entwickeln oder diese zu ersetzen. Anders ausgedrückt repariert der Mann ein Auto, während die Frau ihren ersten Roman fertigschreibt.

Dagegen nehmen andere einen Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Kreativität an:

  • Männliche Kreativität fokussiere sich mehr auf das Lösen komplexer Probleme.
  • Weibliche Kreativität mache sich eher in Bereichen wie Kunst bemerkbar.

Eine amerikanische Studie kam zu anderen Testergebnissen:

  • In „entspannten“ Phasen zeigten sich Frauen allgemein als leistungsfähiger und kreativer und bringen die besten Ergebnisse hervor.
  • Je mehr der Wettbewerbsdruck stieg, desto mehr kehrte sich dieses Verhältnis um.

Nicht nur für die Zusammenarbeit in Teams ist diese Studie interessant. Sie zeigt auch nebenbei eines auf: Frauen könnten von Haus aus tatsächlich kreativer sein als Männer, aber nicht in starken Konkurrenzsituationen. Inwieweit sich das auf Technikbegeisterung auswirkt, ist fraglich. 

Es bleibt spannend: Die Frage ist nach wie vor nicht beantwortet

Auch wenn es im ersten Moment unbefriedigend erscheint, lässt sich feststellen: Männer sind tatsächlich mehr interessiert an Technik an Frauen. Woran das liegt, lässt sich allerdings nicht eindeutig sagen. Ob die Erziehung und fest verankerte Rollenbilder entscheidend sind oder Erbgut eine wichtige Rolle spielt, ist umstritten, gerade Ersteres dürfte jedoch stark dabei mitspielen. Dennoch lässt sich nicht voraussagen, ob es nicht bald genauso viele technikbegeisterte Frauen wie Männer gibt. Dann nämlich, wenn alte Geschlechtervorstellungen Vergangenheit sind.

Eines ist jedoch sicher: Wer auf der Suche nach einem typischen Männergeschenk ist, für den lohnt sich aktuell ein Blick auf Technik-Gadgets. In vielen Fällen liegen Freunde oder Verwandte damit durchaus richtig.

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