Vorverkauf für "Große Woche" Iffezheim startet

02. August 2021 , 12:00 Uhr

Baden-Baden/Iffezheim (pm/svs) – Heute beginnt der Kartenvorverkauf für die „Große Woche“ auf der Galopprennbahn Iffezheim. Der erste Renntag ist am 29. August. Zugelassen sind 5000 Besucher pro Tag. Karten müssen vorab online gekauft werden. Wie Sie welche ergattern können, erfahren Sie hier.

Internationale vierbeinige Stars

„Der Vorverkauf startet am 2. August – und jetzt liegt es an uns allen, eine großartige Große Woche zu ermöglichen!“ Stephan Buchner, geschäftsführender Gesellschafter der Baden Galopp GmbH & Co KG, Iffezheim, ist stolz auf sein kleines Team, das in weniger als fünf Monaten seit Übernahme der Rennbahn ein ganz besonderes Event auf die Beine stellte: „Zur Großen Woche erwarten wir internationale vierbeinige Stars und Sieger, wir präsentieren an vier Renntagen sechs Grupperennen und wir loben Rennpreise in Höhe von fast einer Million Euro aus – dazu die Goldene Peitsche, den wohl begehrtesten Ehrenpreis des Deutschen Galoppsports.“

Tickets vorab online kaufen

Ab heute, 2. August, 16.00 Uhr, können Tickets für alle vier Renntage am 29. August sowie am 1., 4. und 5. September online direkt über www.ticketmaster.de gekauft werden. Zum Anbieter gelangen Interessenten auch über die Homepage von Baden Galopp unter www.badengalopp.de. Ob und in welcher Form es eine Tageskasse geben wird, hängt von der Entwicklung der Pandemie und des Vorverkaufs ab. Die Renntage werden in diesem Jahr ausgeweitet und bieten elf oder zwölf Rennen; am 4. September startet das erste Rennen um 12.00 Uhr, die drei anderen Renntage beginnen bereits um 10.00 Uhr.

„3G plus Maske“

Baden Galopp empfiehlt dringend, Tickets rechtzeitig online zu erwerben: „Zum einen sichern sich die Besucher so ein Ticket aus dem stark reduzierten Angebot, zum anderen ersparen sie sich, allen anderen Gästen und auch uns Gedränge und Zeit“, so Buchner. Jurist Buchner erklärt die Lage: „Bei einer Inzidenz von unter 35 erlaubt die aktuelle Corona-Verordnung Sport des Landes Baden-Württemberg maximal 50 Prozent Zuschauer auf der Rennbahn, wenn diese vollständig geimpft, genesen oder getestet sind.“ „Und“, so Buchner weiter, „wie beim feinsten aller Galoppevents im englischen Ascot gilt: Maske tragen.“ Um sicher zu gehen, bietet Baden Galopp zunächst nur 5000 Tickets pro Renntag an.

Trotz aller Euphorie auch Vorsicht

Baden Galopp ist vorsichtig, denn die Große Woche bleibt abhängig von zwei unbekannten Faktoren: Zum einen ist das die Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten Wochen. Der andere unbekannte Faktor ist der 23. August: Sechs Tage vor Beginn der Großen Woche wird die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht. Buchner versichert: „Als Ticketkäufer sind Sie auf der sicheren Seite: Wenn die Zuschauerzahl reduziert werden muss, wird der Ticketpreis selbstverständlich erstattet.“

„Wir wissen nicht, wie die Zahlen aussehen werden.“

Baden-Galopp hat ein flexibles Hygiene-Konzept entwickelt, das an die jeweils aktuelle Situation angepasst werden kann. Dazu gehört auch ein gestaffelter Einlass, an dem die Besucher mit dem jeweiligen Zertifikat (Geimpft – Genesen – Getestet) per Luca-App oder Corona-Warn-App und ihrem Personalausweis oder Reisepass einchecken können. Dabei darf der Bürgertest höchstens 24 Stunden alt sein. „Natürlich akzeptieren wir auch den QR-Code auf Papier oder Impfausweise – aber die digitale Smartphone-App vermeidet Zettelwirtschaft und macht das Procedere für alle Beteiligten einfacher und schneller“, sagt Buchner.

„Wir bleiben optimistisch“

Bei der Sicherheit sieht der Rennbahn-Chef die Galopprennbahn im Vorteil gegenüber den meisten anderen Sportarenen: „Auf unserem riesigen Gelände verteilen sich die Menschen. Zudem drängeln sich unsere Gäste nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern kommen im Allgemeinen mit dem Auto oder einem Zweirad – schon deshalb wird wenig Alkohol getrunken.“ Trotzdem sorgt sich Buchner: „Wenn die Inzidenz über 35 steigt, müsste nach der derzeitigen Verordnung die Zuschauerzahl auf 500 begrenzt werden – das wäre dann wirklich ein Problem. Wir bleiben aber optimistisch – in jeder Hinsicht.“

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