Rückblick auf erfolgreiche 25. Karlsruher Museumsnacht

04. August 2024 , 14:48 Uhr

Karlsruhe (pm/jb) – Künstliche Intelligenz, Cocktails und leuchtende Pilze: Die 25. Karlsruher Museumsnacht feierte am 3. August die kulturelle Vielfalt der Fächerstadt.

18 Kulturinstitutionen haben teilgenommen

Am Abend des 3. Augusts 2024 war Karlsruhe wieder der Treffpunkt für Kulturfans aus nah und fern. Die Jubiläumsausgabe der Karlsruher Museumsnacht lockte zahlreiche interessierte Menschen in die 18 teilnehmenden Kulturinstitutionen. Unter dem Motto „25 Jahre. Feiert mit uns!“ gab es ab 18 Uhr ein vielseitiges Programm mit über 240 Veranstaltungen.

Das Wetter spielte mit

Das sommerliche Wetter sorgte bei den kulturbegeisterten Besucherinnen und Besuchern für beste Stimmung und ideale Bedingungen für einen abendlichen Museumsbesuch. Insgesamt zählten die Kulturinstitutionen an diesem Abend 30.000 Besuche. Und dank im Ticket enthaltener kostenloser Nutzung der zwei KAMUNA-Shuttlebusse ging es schnell und entspannt durch die laue Kultur-Nacht.

Mit Kunst und Kultur begeistern

„Am 31. Juli 1999 startete die KAMUNA mit 10 Museen, die auch dieses Jahr alle dabei waren. Damals wie heute ist es das Ziel, neues Publikum zu gewinnen und Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern“, so Stephan Theysohn von der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH und Gesamtkoordinator der diesjährigen KAMUNA. „Der gestrige Abend hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass Kultur ein begeisterndes Erlebnis ist. Danke an alle, die dies möglich gemacht haben: den Kulturinstitutionen und ihren Mitarbeitenden, den Sponsoren und Kooperationspartnern und allen Besucherinnen und Besuchern. Ohne all diese Menschen, ihr Engagement und ihre Begeisterung für Kultur wäre die KAMUNA nicht möglich.“

Das Facettenreichtum der Karlsruher Kulturlandschaft

Zum Jubiläum hatten sich die Museen und Archive mächtig ins Zeug gelegt: spannende Sonderführungen, einzigartige Einblicke hinter die Kulissen, beeindruckende Performances, coole Mitmachaktionen, Museumsrallyes und vieles mehr waren geboten. Von aktuellen Themen wie Künstlicher Intelligenz über das Schreiben mit Federn und Schilfrohr bis zu den urzeitlichen Dinosauriern waren fast alle Epochen und Zeitalter vertreten. Auch das gastronomische Angebot mit Cocktails und leckerem Essen konnte sich sehen lassen.

Veranstaltungen für allerlei Interessen

Besonders groß war der Andrang im Hallenbau, beherbergt er doch gleich vier der 18 teilnehmenden Kultureinrichtungen: ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Städtische Galerie, Hochschule für Gestaltung und die im Umbau befindliche Staatliche Kunsthalle, die einen Teil ihrer Werke bei „KunsthalleKarlsruhe@ZKM“ präsentiert. Beim ZKM war Künstliche Intelligenz eines der beherrschenden Themen. So konnten die Teilnehmenden der KAMUNA ein KI-generiertes Design oder Meme erstellen. Die Städtische Galerie bot neben Kinderprogramm und Sonderführungen Cocktails der ausgezeichneten Santo’s Cocktailbar. Und bei der Hochschule für Gestaltung gab es einen Workshop zu leuchtenden Pilzen.

Kleine Museen wurden nahbar gemacht

Neben den großen Museen wie Naturkundemuseum oder Badisches Landesmuseum bot sich den Besucherinnen und Besuchern auch die Möglichkeit, weniger bekannte oder nicht regelmäßig geöffnete Häuser zu erkunden, wie etwa RetroGames e.V. oder den Treffpunkt Schienennahverkehr. Bei RetroGames begeisterte Deutschlands älteste öffentliche Ausstellung von Videospielautomaten und der Treffpunkt Schienennahverkehr konnte mit historischen Straßenbahnen überzeugen.

Jubiläumsjahr auch für das Pfinzgaumuseum

Neben 25 Jahre Karlsruher Museumsnacht gab es dieses Jahr auch 100 Jahre Pfinzgaumuseum Durlach mit einer Sonderausstellung zu Schenkungen ans Museum und 100 Jahre Literarische Gesellschaft mit einer exklusiven Lesung zum Thema „Mascha Kaléko und Erich Kästner“ im Literaturmuseum zu feiern.

Inklusion in Kunst und Kultur

Um Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen, waren viele Veranstaltungen barrierefrei und inklusiv. So wurden unter anderem Führungen in Gebärdensprache und für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen angeboten.

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