Pforzheim (er24/lk) – Großeinsatz in der Nacht zu Montag in Pforzheim: Nach einem Kellerbrand ist ein Mehrfamilienhaus in der Pforzheimer Innenstadt gegen Mitternacht evakuiert worden. Insgesamt mussten 32 Bewohner aus dem Haus gerettet werden, fünf davon mit einer Drehleiter und zehn weitere mit Fluchthauben durch das Treppenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und geht derzeit von Brandstiftung aus.
Zu einem Großeinsatz sind Feuerwehr und Rettungsdienst in Pforzheim in der Nacht zu Montag ausgerückt. Gegen Mitternacht ist es zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Westliche Karl-Friedrich-Straße gekommen. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, machten sich bereits zahlreiche Personen bemerkbar, welche nicht mehr eigenständig das Haus verlassen konnten.
Aufgrund der Rauchentwicklung, die sich vom Keller aus im Hausflur ausbreitete, waren insgesamt 32 Menschen in ihren Wohnungen eingeschlossen. Mit zahlreichen Trupps und einer Drehleiter begann die Feuerwehr die Menschenrettung. Insgesamt fünf Personen wurden mit der Drehleiter gerettet, zehn weitere mit Fluchthauben durch das Treppenhaus.
Während die Feuerwehr die Löscharbeiten aufnahm, wurden die Geretteten durch Sanitäter und Notärzte untersucht. Einige von den Hausbewohner klagten über Husten. Verletzt wurde allerdings niemand. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Die Polizei hat derweil die Ermittlungen aufgenommen, nach ersten Informationen geht diese von Brandstiftung aus.